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Steinzeit - News aus der Tierwelt
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Dinosaurier wahrscheinlich älter als vermutet
Ein amerikanisch-polnisches Forscherteam machte in Polen eine Entdeckung, die für Aufsehen sorgte. Die Wissenschaftler datierten Spuren von katzengrossen Dinosauriervorfahren auf ein Alter von 249 bis 251 Millionen Jahren. Damit sind diese Spuren fünf bis neun Millionen Jahre älter, als die bisherigen Funde von Dinosauriern.
Mehr zum Thema Dinosaurier sind älter als angenommen
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Mammuts überlebten in Großbritannien viel länger als gedacht
Grossbritannien - Wollhaarmammuts überlebten in Grossbritannien weitaus länger, als man bisher vermutet hatte. Noch bis vor 14’000 Jahren gab es dort die gewaltigen Rüsseltiere, 7’000 Jahre länger als bisher angenommen. Das berichten Forscher des Londoner Natural History Museum in der Zeitschrift "Geological Journal". Den Hinweis dafür lieferte nicht etwa ein neuer Fund, sondern die Datierungskorrektur bereits länger ausgegrabener Fossilien von Wollhaarmammuts. Dadurch erhalten Diskussionen um das Aussterben der Tiere wieder neuen Auftrieb.
Quelle: derstandard.at
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Bislang ältester Hund gefunden
In den Höhlen von Goyet stiess man auf den bislang ältesten geborgenen Schädel eines Hundes. Es lebte vor 31'700 Jahren und hatte wahrscheinlich eine sehr hohe Ähnlichkeit mit einem sibirischen Husky.
Das Archäologenteam um Germonpré untersuchte insgesamt 117 Schädel von modernen und prähistorischen Hunden, Wölfen und Füchsen. Die Grösse der Zähne bildete dabei, so Germonpré, den Hauptunterschied zwischen dem prähistorischen Hund und seiner heutigen Variante. Die Zähne des prähistorischen Schädels gleichen jenen des Wolfes stärker als denen von heutigen Hunden. «Der Form nach glichen die paläolithischen Hunde vielleicht dem Sibirischen Husky, aber in Sachen Grösse hatten sie wohl mehr gemein mit einem grossen Schäferhund», beschreibt Germonpré den Steinzeit-Hund.
Weiterlesen: Der erste Hund lebte vor 30 000 Jahren
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Mammutknochen auf dem Meeresgrund
Man lese und staune. Wie aber kommen die Mammutknochen auf den Meeresgrund der Nordsee? Wo heute die Nordsee liegt, waren einst weite Steppengebiete, der Lebensraum vieler grosser Tierherden.
Mit dem Klimawandel vor 11'500 Jahren, gaben die schmelzenden Gletscher riesiger Wassermassen frei, die zuvor Jahrtausende im Eis gebunden waren. Die tieferen Lagen wurden überflutet, neue Meeresteile, Seen und Flüsse bildeten sich.
Die Knochen der verstorbenen Tiere, die einst über dem Meeresspiegel lagen, versanken mit den Landmassen in den Fluten. Aus Land wurde Meeresgrund.
Mehr zum Thema Nordsee: Als Britannien noch am Festland hing ...
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Ältestes Fledermausfossil löst grosses Rätsel
Sie ist 52,5 Millionen Jahre alt und heisst Onychonycteris finneyi, die „krallentragende Fledermaus“. Die Rede ist vom ältesten Fund einer Fledermaus, welche vor 52,5 Millionen Jahren nach ihrem Ableben im Schlamm versank. Dieser Schlamm hatte das Tier perfekt konserviert. Gefunden wurde die Feldermaus in einem Steinbruch, im US-Bundesstaat Wyoming. Dank dieses Fundes, konnte ein grosses Rätsel gelöst werden. Fledermäuse senden bekanntlich mit ihren Rufen ein Echolot aus, in Form von Ultraschall, mit welchem sie sich in völliger Dunkelheit orientieren, da dieser Schall ihnen sozusagen die Umgebung „reflektiert“.
Die Wissenschaftler haben sich bisher gefragt, welche Eigenschaft sich bei der Fledermaus zuerst entwickelte, ihre Flugfähigkeit oder die Echo-Ortung mittels Ultraschall. Die Nuss ist geknackt. Denn die Forschungen an diesem gut erhaltenen Fossil ergaben, dass sich erst ihre Flugfähigkeit entwickelte. Ihre Eigenschaft, sich mit Hilfe von Ultraschall in völliger Dunkelheit orientieren zu können, entfaltete sich erst später.
Quelle: derstandard.at
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Ältester Vierbeiner der Erdgeschichte entdeckt
Forscher haben einen Schädel des primitivsten vierbeinigen Lebewesens der Erdgeschichte entdeckt. Schädel, Schulter und Teile der Hüfte des 365 Millionen Jahre alten Fossils mit dem lateinischen Namen Ventastega curonica, wurden in Lettland entdeckt, wie Wissenschaftler in einer am Donnerstag im Fachmagazin „Nature“ veröffentlichten Studie berichteten.
Ventastega war vermutlich einen guten Meter lang, lebte in seichtem Brackwasser und frass andere Fische - mehr als 100 Millionen Jahre vor den ersten Dinosauriern.
Aus der Entfernung würde er wie ein kleiner Alligator aussehen, aber beim genaueren Hinsehen würde man eine Flosse auf dem Rücken finden“, erklärte der federführende Autor der Studie, Per Ahlberg, Professor für Evolutionsbiologie von der schwedischen Universität Uppsala.
5. Juni 2008 Quelle: Welt Online
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