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Steinzeit - News
Neues aus der Jungsteinzeit
7’100 Jahre alter Brunnen geborgen
Es ist der tiefste Brunnen, der jemals im Rheinland gefunden wurde: Nordrhein-Westfalen darf sich nun über ein wissenschaftlich sehr bedeutendes Souvenir aus der Steinzeit freuen. Auf dem 15 Meter tiefen Grund des Brunnens vermuten Wissenschaftler Gegenstände, die Einblick in die Lebensweise der Jungsteinzeit geben könnten.
Quelle:weltderwunder.de
Überreste von 12’000 Jahre altem Festgelage entdeckt
Amerikanische Forscher haben in Israel die Überreste eines 12’000 Jahre alten Festgelages entdeckt. Scheinbar kamen mehrere grosse Sippen zusammen. Rund 71 Schildkröten und drei Auerochsen wurden bei diesem Gelage verspeist. Feste halten die Menschheit auf der ganzen Welt zusammen - und das offensichtlich schon seit einer Ewigkeit.
Mehr zum Thema: Forscher finden Party-Reste aus der Steinzeit Frühes Festmahl: Menü mit Schildkröte und Rind
Ältester Lederschuh der Welt entdeckt Armenische Höhle konservierte 5’500 Jahre alte Schuhbekleidung
Archäologen haben in Armenien einen Schuh entdeckt, der tausend Jahre älter ist als die Pyramiden von Gizeh und 400 Jahre älter als Stonehenge. Der in einer Höhle extrem gut konservierte Lederschuh wurde auf ein Alter von 5’500 Jahren datiert und ist damit die älteste bekannte lederne Fußbekleidung der Welt.
Boote und Wasserwege in der Steinzeit
Wer in der Steinzeit die Wahl hatte, grosse Lasten bequem mit dem Boot auf dem Wasserweg zu transportieren, zog diese Option sicherlich auch vor. Wann dies das erste Mal geschah, ist noch unbekannt. Sicher ist aber, dass Boote in der Steinzeit in Europa im Gebrauch waren. Nach 8’000 Jahre alten Ritzzeichnungen zu urteilen, bauten die Menschen damals Boote aus Holz und Fellen.
Quelle: history.mediaquell.com
5000 Jahre altes Dorf aus der Jungsteinzeit entdeckt
Auf dem Sonnenberg bei Stettfurt im Kanton Thurgau, entdeckten Archäologen ein 5’000 Jahre altes Dorf aus der Jungsteinzeit. Aus jener Epoche waren im Thurgau bisher nur die Pfahlbausiedlungen entlang des Bodensees und in Pfyn bekannt. Dieser Fund schlägt Wellen in der bisher bekannten Besiedlungsgeschichte der Schweiz. Man kann annehmen, dass es weitere ähnliche Siedlungen abseits der Flüsse und Seen gegeben hat.
Quellen: www.thurgauerzeitung.ch www.schweizmagazin.ch
Älteste Flöte entdeckt
Deutschland - Auf den ersten Blick könnte man sie für einen alten Knochen halten. In Wirklichkeit aber ist sie wahrscheinlich das bisher älteste Musikinstrument der Menschheitsgeschichte, das bisher gefunden wurde. Die knapp 22 cm lange Flöte wurde vor 35’000 Jahren aus dem Flügelknochen eines Gänsegeiers geschnitzt.
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Archäologischer Lernpfad zum Thema Jungsteinzeit
Das Wauwilermoos im Luzerner Mittelland ist eine Moorlandschaft und gilt als bedeutende archäologische Landschaft. Einst lag dort der Wauwilersee, an dessen Ufer die Menschen der Jungsteinzeit lebten. Im Frühjahr 2010 soll der archäologische Lernpfad mit einer Pfahlbauersiedlung eröffnet werden und damit für die Besucher die Tür zu einer spannenden Zeitreise in die Jungsteinzeit.
Pfahlbausiedlung Wauwil
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Schweizer Pfahlbauten sollen UNESCO-Weltkulturerbe werden
Die Pfahlbauten in der Schweiz sollen als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt werden. Nun beteiligt sich auch der Kanton Thurgau, nach eigenen Angaben das Zentrum der europäischen Pfahlbauforschung, an der Erarbeitung einer schweizerischen Bewerbung. Die Kandidatur solle 2009/2010 eingereicht werden.
FRAUENFELD (lsw) Im ganzen Alpenraum und dessen Umfeld sind über 700 Pfahlbau-Fundstätten bekannt. Mehr als 400 davon liegen in der Schweiz, wo sie bereits seit dem 19. Jahrhundert wissenschaftlich erforscht werden. Im Kanton Thurgau sind rund dreissig wichtige Fundstellen in zwanzig Gemeinden bekannt. Wie die Kantonsregierung am Donnerstag mitteilte, will nun das Amt für Archäologie mit den betroffenen Gemeinden abklären, wie sich eine Aufnahme in die Weltkulturerbe-Liste auswirken würde.
Zudem wird das Amt von 2008 bis 2010 beim Bund an der Erarbeitung des Bewerbungsdossiers mitarbeiten. Die Schweizer Initiative wird auch vom Pfahlbaumuseum in Unteruhldingen (Bodenseekreis) unterstützt.
26. Juni 2008 Quelle: SZON.de
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Werbung und Markenprodukte aus der Steinzeit
Schon gewusst? Man kannte in der Jungsteinzeit bereits vielversprechende Werbesprüche und Markenartikel. Das sind insofern keine moderne Errungenschaften, sondern wortwörtlich gesprochen: Steinalte.
Der britische Forscher David Wengrow vom University College London, belegt in der Zeitschrift "Current Anthropology", dass sich Logos und Labels bis in die frühen Zivilisationen Mesopotamiens und Ägyptens zurückverfolgen lassen
Er konnte zum Beispiel eine ägyptische Tontafel als Warenschild für feines Olivenöl identifizieren. Es gab einen Produktnamen ("Hemaka"), es gab das typische Werbeversprechen ("das feinste Öl von Tjehenu"), dazu die Andeutung, dass sogar Götter es lobten, sowie einen Hinweis auf die sorgfältige Herstellung mit erstklassigen Gerätschaften: in diesem Fall einer Ölpresse in einem goldenen Palast.
26. Februar 2008 Quelle: Welt.de
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Machten Flutkatastrophen die Menschen in Europa sesshaft?
Vor rund 8000 Jahren waren ganze Menschenmassen auf der Flucht vor Wasserfluten, die ihre Heimat überschwemmten. Der Meeresspiegel stieg weltweit innerhalb von 34 Jahren um 1,4 Meter an. Der Grund waren die schmelzenden Eismassen der eiszeitlichen Gletscher, welche nun die gebundenen Wassermassen freigaben. Innerhalb dieser 34 Jahre wurden insgesamt 76’000 Quadratkilometer überschwemmt, eine Fläche, fast so gross wie Österreich. Durch das Versinken von über 70’000 Quadratkilometer Festland mussten viele tausend Menschen - unter ihnen auch frühe Bauern - eine neue Heimat suchen und verbreiteten dabei den landwirtschaftlichen Lebensstil in Europa, schreiben die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "Quaternary Science Reviews" (Bd. 26, S. 2036).
Quellen: Spiegel Online. de Spektrum Direkt Welt.de
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Menschen mit blauen Augen haben einen gemeinsamen Vorfahren
Ursprünglich hatten alle Menschen braune Augen. Dafür verantwortlich ist das Gen OCA“, das die Informationen zum Bau des so genannten P-Proteins trägt. Dieses Eiweiss ist ein wichtiger Bestandteil der körpereigenen Melaninproduktion, welches der Haut, den Haaren und den Augen ihre Färbung verleiht. In einem Zeitraum vor etwa sechs-, bis zehntausend Jahren, so der Wissenschaftler Hans Eiberg von der Universität Kopenhagen, mutierte das Erbgut und es entstand ein “Knopf”, der die Fähigkeit zur Bildung brauner Augen einfach abschaltete. Alle Menschen mit blauen Augen stammen von einem einzigen Menschen ab, bei welchem dieses Gen zum ersten Mal mutierte. Wo dieser Mensch mit blauen Augen lebte, darüber wird gerätselt. Eiberg und seine Kollegen vermuten den Ursprung nordwestlich des Schwarzen Meeres, da sich dort die Wanderbewegung in das nördliche Europa vollzogen, wo heute die meisten Menschen mit blauen Augen leben.
Quelle:Wissenschaft.de
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Steinzeit-Massaker. Tatort Talheim
Eine dramatische Geschichte, die bisher in der Erde verborgen war, wurde im Jahre 1983, dank dem Vorhaben eines Hobbygärtners in Thalheim bei Heilbronn, sein Salatbeet in tiefer zu legen, an das Licht der Öffentlichkeit gebracht. Bei der Entdeckung handelte es sich um ein Massengrab. Bei den Untersuchungen der geborgenen Knochen von Männern, Frauen und Kindern, kam man zur Schlussfolgerung, dass alle 34 Menschen vor 7’000 Jahren, im Alter von 2 bis 60 Jahren, durch Einwirkung von Gewalt ums Leben gekommen sind. Weitere Erforschungen ergaben, dass diese Menschen (16 Kinder und 18 Erwachsene) miteinander verwandt gewesen waren und dass diese Sippe vermutlich aus dem Hinterhalt überraschend angegriffen wurde, ohne Möglichkeiten, sich zur Wehr zu setzen. Vor 7’000 Jahren hatte sich dieses schreckliche Szenario zugetragen. Über den Grund für dieses grausige Verbrechen stellen die Forscher verschiedene Vermutungen an, dass es sich eventuell um eine Familienfehde oder gar um Blutrache gehandelt haben könnte. Diese Begebenheit ist in Europa der älteste Nachweis einer blutigen Auseinandersetzung.
Quellen: Ruhrnachrichten.de
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Steinzeitmenschen stritten sich um ihre Frauen
Heilbronn - Bei dem Massaker an 34 Steinzeitmenschen bei Heilbronn vor 7’000 Jahren ging es vermutlich um Frauen. Wie eine Forschergruppe unter der Führung der Universität Durham in Großbritannien herausgefunden hat, raubte ein Stamm dem anderen wohl die weiblichen Sippenmitglieder. Genetische Untersuchungen der Zähne hätten ergeben, dass sich unter den einheimischen Opfern des "Massakers von Talheim" - anders als unter den Angreifern - nur Männer und Kinder befanden. "Unsere Analyse deutet darauf hin, dass die einheimischen Frauen als irgendwie besonders angesehen wurden und deshalb am Leben gelassen wurden", sagte Alex Bentley von der Anthropologischen Fakultät in Durham. Sie seien wahrscheinlich gefangen genommen worden.
Die Skelette der Steinzeitmenschen wurden 1983 bei Heilbronn entdeckt. Seitdem versuchen Archäologen, Gerichtsmediziner und Anthropologen, den Tathergang zu ermitteln. Den Funden wird große Bedeutung beigemessen, weil sie als erste Zeugnisse für Gewalt in der Jungsteinzeit gelten. dpa
2. Juni 2008 Quelle: Welt Online
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War Stonehenge ein Teil einer jungsteinzeitlichen Grossstadt?
Durrington Walls in England, dieser Ort liegt drei Kilometer vom berühmten Stonehenge entfernt, dort vermutete man zunächst ein 4’500 Jahre altes, jungsteinzeitliches Handwerkerdorf, in welchem die Erbauer von Stonehenge gewohnt hatten.
Doch dann entdeckten Parker Pearson und sein Team vom Stonehenge Riverside Project ein Haus nach dem anderen. Inzwischen gehen die Archäologen von mindestens 300 Häusern aus, von denen allerdings erst zehn vollständig ausgegraben sind. "Zu erkennen, wie groß die Siedlung der Stonehenge-Erbauer wirklich war, ist wirklich aufregend", schwärmte selbst der gestandene Steinzeitexperte Parker Pearson gegenüber der britischen BBC
Spiegel Online Tagesanzeiger.ch Archäologie-Online.de
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