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Steinzeit - News
Neues vom Homo sapiens sapiens
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Vor 42’000 Jahren: Menschen fischten auf hoher See
In Osttimor(Südostasien) fanden Archäologen aus Japan und Australien die Überreste von grossen Fischen, die man nur auf hoher See erbeuten kann. Zusammen mit den Angelhaken liefern sie einen Grund zur Annahme, dass die Menschen bereits vor 42’000 auf hoher See gefischt haben. Fischen auf hoher See bedürfen einer sehr sorgfältigen Planung. Welche Methode diese Menschen dafür einsetzten, ist allerdings noch unbekannt.
Quelle: wissenschaft-aktuell.de
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Menschen, die Meister der scharfen Klingen
Die Herstellung von rasiermesserscharfen Steinklingen, beherrschten die Menschen früher als bisher angenommen. Das bestätigen Funde aus einer Höhle in Südafrika, datiert auf ein Alter von 75’000 Jahren. Die Steine wurden mit Druck gezielt gebrochen und bearbeitet, bis man sie als Klinge einsetzen konnte.
Quellen: www.focus.de
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Sind wir Menschen doch älter?
Östlich von Tel Aviv in Israel, fanden Forscher in der Kassem-Höhle menschliche Zähne, die auf ein stolzes Alter von 400’000 Jahren datiert wurden. Bisher schätzte man die Gattung Homo sapiens sapiens auf ein Alter von 200’000 Jahren.
Ein internationales Forscherteam untersuchte acht Zähne. Die Ergebnisse dieser Forschung stellt eine Revolution in der Geschichtsforschung dar. Nun wird die Frage laut: Entwickelte sich Homo sapiens sapiens tatsächlich in Afrika? Out of Africa oder nicht out of Africa, das ist hier die Frage. Es bleibt spannend.
Quellen: www.sarsura-syrien.de
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DNA-Analysen belegen Herkunft der ersten Bauern aus dem Nahen Osten
Wissenschaftler des Instituts für Anthropologie der Johannes Gutenberg- Universität Mainz, des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie in Sachsen-Anhalt und des Centre for Ancient DNA der Universität von Adelaide, werteten die Proben alter DNA aus einer Bestattungsgemeinschaft der frühneolithischen Fundstelle Derenburg- Meeresstieg II im Mittelelbe-Saale-Gebiet aus und verglichen die Auswertungen mit dem Genom der heute im Nahen Osten lebenden Bevölkerung aus. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Menschen im Zeitrahmen zwischen 11’000 Jahren bis vor 7’500 Jahren über die Karpaten nach Mitteleuropa einwanderten. Quelle: www.scinexx.de
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Masken kannte man in der Steinzeit
Das Tragen von Masken ist ein Phänomen, das bis zum heutigen Tagen in vielen Kulturen heimisch ist. Durch einen Fund einer Frau, die vor 9’000 Jahren in Bad Dürrenberg bestattet wurde, entdeckte man, dass diese Frau mit einer Maske bestattet wurde. Quelle: www.mz-web.de
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Besiedlung Amerikas fand in zwei Einwanderungswellen statt
Der amerikanische Kontinent wurde einst von zwei Menschengruppen mit zeitlichem Abstand unabhängig voneinander besiedelt. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, in der ein internationales Wissenschaftlerteam die Skelettformen früher Amerikaner untersucht und Erklärungen für die beträchtlichen anatomischen Unterschiede zwischen prähistorischen und heutigen amerikanischen Ureinwohner verglichen hat.
Mehr zum Thema: Amerika muss zweimal besiedelt worden sein
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Brainfood für Steinzeitmenschen
Das Nahrungsspektrum früher Menschenarten vor Homo erectus war sehr viel breiter als bisher bekannt. Hierfür hat jetzt ein internationales Forscherteam durch neue Ausgrabungen am Turkana-See in Kenia eindeutige Beweise geliefert. An der Fundstelle Koobi Fora stießen sie auf eine große Ansammlung von Steinwerkzeugen, die auf ein Alter von 1,95 Millionen Jahren datiert werden können. Daneben fanden sich nicht nur zahlreiche Überreste von Land-, sondern auch von Wassertieren – Fische, Schildkröten und sogar Krokodile. Die wertvollen Nährstoffe aus dem Fleisch der aquatischen Lebewesen könnten eine entscheidende Komponente für das beschleunigte Wachstum und die Evolution des menschlichen Gehirns gewesen sein, berichten die Wissenschaftler um David Braun vom archäologischen Institut der Universität Kapstadt.
Quelle: Bild der Wissenschaft
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Wo sind Ötzi’s Nachfahren?
1991 sorgt der Fund eines Mannes aus der Junsteinzeit, der vor 5’300 Jahren starb, für grosses Aufsehen. Die Gletschermumie aus dem Ötztal. Den “Ötzi” kennt mittlerweile jedes Kind.
Auf der Suche nach seinen Nachfahren stellte man anhand einer DNA-Analyse fest, Ötzi hat keine lebenden Nachfahren!
Nun stellt sich die Frage, wie ist das möglich? Ist die Bevölkerungsgruppe, zu der er gehörte ausgestorben? Denn die DNA von Ötzi unterscheidet sich messbar von jener, der heutigen Europäer.
Mehr zum Thema Ötzi hat keine lebenden Nachfahren
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Ahnenforschung durch Gentest
Woher kommen wir? Wer waren unsere Vorfahren? Die Frage nach der eigenen Herkunft bewegt die Menschen wie eh und je.
Die private Ahnenforschung beschränkte sich bis vor Kurzem hauptsächlich im Wälzen der alten Kirchenbüchern, wo Geburten, Hochzeiten und Beerdigungen feinsäuberlich eingetragen wurden. Mit ein bisschen Glück, kann man so einige Jahrhunderte zurück verfolgen. Dann verlieren sich die Spuren der Ahnen.
Die Genforschung bietet hier eine neue Option, die sich zu einem neuen Trend anbahnt. Durch eine Genanalyse kann man anhand der DNA herausfinden, woher die Ahnen einst einwanderten.
Dieser Trend ist auch für die Forschung sehr dienlich. Auf diese Weise kann zwischen den DNA-Werten von Funden und jener der heute lebenden Menschen geforscht werden, wie sich die Wanderungsbewegungen der Menschheitsgeschichte vollzogen haben.
Mehr zum Thema Ahnenforschung: Vetter aus uralten Zeiten
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28 Äxte aus der Altsteinzeit an der englischen Nordsee gefunden
Ein holländischer Amateur-Archäologe fand an der britischen Nordsee-Küste 28 Steinäxte, die auf ein Alter von 50’000 bis 60’000 Jahren geschätzt werden. Der Meeresspiegel lag in der Eiszeit weit tiefer. Damals erstreckten sich weite Tundrengebiete, die mit riesigen Tierherden bevölkert waren, wo heute die Nordsee liegt.
Man vermutet, dass mit diesen Äxten die erjagten Mammuts zerlegt worden waren. Jan Oxley, ein Experte für Meeresarchäologie der britischen Kulturerbe-Organisation „English Heritage " meinte: Dieser spannende Fund kann uns helfen, mehr über die Geschichte der Region zu erfahren, die heute unter dem Meeresspiegel der Nordsee liegt"
11. März 2008 Quelle: Oe24.at Welt.de
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Altsteinzeitliches Grab mit zwei Säuglingen gefunden
Neugeborene galten bereits in der Altsteinzeit vor nahezu 30’000 Jahren als volle Mitglieder der Gemeinschaft. Dies belegt die Doppelbestattung von zwei Säuglingen aus jener Zeit, die 2005 in Krems-Wachtberg in Niederösterreich in etwa 5 Meter Tiefe entdeckt worden ist.
Die Säuglinge sind unter dem Schulterblatt eines erwachsenen Mammuts bestattet worden. Sie waren dicht mit Rötel bedeckt. Rot galt damals vermutlich als "Farbe des Lebens". Außerdem hatte man die Säuglinge mit einer feinen Perlenkette versehen.
Bei den Säuglingen könnte es sich vielleicht um Zwillinge handeln. Ob ihre Mutter bei der Geburt ebenfalls gestorben und nur wenige Meter von den Kindern entfernt bestattet worden ist, weiß man noch nicht.
7. Mai 2008 Quelle: Internet - Zeitung
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