Steinzeit - News

Neues aus alten Zeiten
von Homo erectus

Bewohner von Flores jagten Riesenstorch -
oder war es umgekehrt?

Mit einer stattlichen Grösse von 180cm war der Riesenstorch, der einst auf der Insel Flores lebte, doppelt so gross, wie die kleinwüchsigen Menschen. Diese Tatsache hielt den knapp 100cm grossen Homo floriensis aber nicht davon ab, diesen Riesenvogel zu jagen. Oder? Denn es könnte durchaus auch umgekehrt gewesen sein. Doch hier teilen sich die Meinungen in zwei Lager.

Die Fragmente der Beinknochen dieser Storchenart wurden in einer Höhle bei Liang Bua gefunden, in der auch Knochen der kleinwüchsigen Menschen entdeckt worden waren.

Quellen:
www.rnz.de
www.noz.de
www.rga-online.de

 

Vom Gejagten zum Jäger

Die Australopithecinen hatten ein Problem. Sie waren die begehrte Beute auf der Speisekarte grosser Raubtiere. Rund eine Million Jahre später existierte eine neue Hominidenart, die den besagten Raubtieren das Fürchten lehrte und selbst ein Jäger war. Homo erectus. Doch was war das Geheimnis dieser erfolgreichen Entwicklung?

Ganzer Text: www.focus.de

 

Der rätselhafte Tod der Dmanisi-Menschen

Die Skelette der fünf Homo erectus- Menschen aus Dmanisi, zählen zu den wichtigsten Frühmenschenfunden und liefern einen seltenen Einblick in die frühe Menschheitsgeschichte. Sie wurden bereits 1994 in Dmanisi entdeckt, einer Ruinenstadt im südlichen Georgien. Dabei handelte es sich um ein Mädchen, eine junge Frau, zwei erwachsene Männer und eine ältere, zahnlose Person. "Das Todesalter reicht vom Teenager bis zum Greis", schreiben die Froscher, "das erweckt das Bild einer Familiengruppe, die plötzlich ums Leben kam."

Als Ursache für den plötzlichen Tod identifizierten die Forscher einen Vulkanausbruch, der sich 20 Kilometer entfernt von der Fundstätte vor genau 1,81 Millionen Jahren ereignete. Die Asche, die über den Skeletten lag, stammt ihrer Analyse zufolge nicht von einer Glutlawine, sondern von einem Ascheregen, ähnlich wie er auch im Jahr 79 nach Christus über der römischen Stadt Pompeji niederging.

Die fünf Menschen hätten möglicherweise in einer Bodensenke Zuflucht gesucht. Die Asche sei zwar in dieser Entfernung nicht mehr heiß gewesen, schreiben die Forscher. Doch wenn die feinen Teilchen eingeatmet werden, verkleben sie die Atemwege. Die Frühmenschen seien also vermutlich erstickt. Zu diesem Schluss kommen französische Forscher um Marie-Antoinette de Lumley, die umfangreiche Gesteinsproben von der Fundstelle untersuchten.

11. April 2008
Quelle:
Wissenschaft.de

 

 

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