Warmzeiten

Von der Nähe zur Sonne gesehen, müsste die Erde eigentlich ein eisfreier Planet sein, auf dem es angenehm warm ist. Dass es überhaupt Eiszeiten auf der Erde gibt, ist eigentlich ein Phänomen. Im Miozän zum Beispiel herrschte in Mitteleuropa ein subtropisches Klima.

 

Folgende Grafik zeigt auf, wie
wechselhaft das Klima der Erde geworden ist.

Übrigens:
Das Quartär ist der Begriff, der das Pleistozän,
aber auch das heutige Holozän in sich zusammenfasst.

 

Vor 11’500 Jahren bis Heute
Die Holozän-Warmzeit

Im Vergleich zur Eem-Warmzeit (vor 130.000 Jahren bis vor 115.000 Jahren), ist das Holozän eigentlich verhältnismäßig kühl. Unser Vetter, der Neandertaler durfte sich in der Eem-Warmzeit an tropischen Temperaturen erfreuen.

Vor über 10.000 Jahren begannen Laubwälder Mitteleuropa zu bedecken. Die schmelzenden Gletscher gaben riesige Wassermassen frei. Zahlreiche Flüsse, See und Bäche, Moore und Sümpfe entstanden, wie zum Beispiel auch der Bodensee.

 

Der nächste Klimawandel

Alle Zeichen deuten auf einen erneuten Klimawandel hin. In den Medien verbreiten sich die verschiedensten Prognosen, welche eine leichte Abkühlung oder Erwärmung, eine bevorstehende Eiszeit oder gar eine Klimakatastrophe vorher sagen. Doch wie das Klima der Zukunft wirklich sein wird, darüber wird immer noch gerätselt.

Dass der Mensch Einfluss auf das Klima genommen hat und noch immer nimmt, steht außer Zweifel. Die erhöhten CO2 Werte in der Atmosphäre haben sehr wohl eine Auswirkung auf den empfindlichen chemischen Baukasten des Erdklimas, das wie ein feines Netzwerk auf alle möglichen Einflüsse reagiert.

Dennoch sind sich die Wissenschaftler nicht ganz einig, was diese klimatische Veränderung mit sich bringen wird. Sozusagen stehen die Auswirkungen der hohen CO2 Konzentration in der Atmosphäre sprichwörtlich in den Sternen. Dennoch tut der Mensch gut daran, darauf zu achten, welche Substanzen er in seine Umwelt entlässt.

Denn nebst dem Klima gilt es, das kostbare Gut, dass wir haben, zu schützen: Die Luft die wir atmen, das Wasser das wir trinken und die Tiere und die Pflanzen zu schützen, die mit uns leben. Denn wenn der Mensch das Leben der Erde schützt, schützt er gleichermassen sich selbst. Der Mensch hat nur diese eine Erde, auf der er leben kann.

 

Links

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

[Home] [Einführung] [Erdzeitalter] [Klima] [Hominiden] [Altsteinzeit] [Mittelsteinzeit] [Jungsteinzeit] [Leben in der Steinzeit] [Tiere der Steinzeit] [Neues aus der Steinzeit] [Gästebuch] [Disclaimer] [Impressum] [Über mich] [Links] [Quellnachweis]

2010   Renat Graf - Zeier